Heimniederlage für uBu2

Ersatzgeschwächt musste unsere zweite Mannschaft das Heimspiel gegen die Schachfreunde Hambrücken antreten. Ignaz hatte schon vorher abgesagt, daher trafen uns die Absagen an den ersten beiden Bretter noch härter und  wir konnten nur zu sechst antreten. Zusätzlich waren Thomas am ersten Brett und Robby am dritten Brett nicht ganz fit. Die Mannschaft komplettierten Rolf am vierten, Eike am fünften und Hanno am sechsten Brett, während ich am zweiten Brett spielte.

Hambrücken trat zu acht an und konnte an allen Brettern einen deutlichen DWZ-Vorsprung aufweisen.

Die Partien lauteten:

Thomas Ballester – Achim Notheisen

Moritz Kühner – Alexander Angele

Robby Bischoff – Gregor Lumpp

Rolf Schrader – Michael Morfis

Eike Vogt – Patrick Leibold

Hanno Schirm – Peter Gärtner

Eike musste in seiner Partie leider einen Bauern abgeben und konnte den so entstandenen Nachteil nicht mehr wettmachen.

Robbys Gegner kam früh in Vorteil und konnte diesen sukzessive ausbauen, so dass auch er gewinnen konnte.

Hanno bekam es mit einer Eröffnung zu tun, bei der er sich nicht so gut auskannte und musste sich am Ende seinem Gegner geschlagen geben.

Ich bekam eine Partie aufs Brett, bei der meine Figuren fast die ganze Zeit gebunden waren und ich nie dazu kam einen eigenen Angriff aufzubauen. Allerdings schaffte es mein Gegner auch nicht den Druck entscheidend zu erhöhen. So tauschte sich Figurenpaar nach Figurenpaar ab, bis ein Endspiel entstanden war, bei dem für beide Seiten nur durch Fehler des Gegners noch etwas drin gewesen wäre. So konnte ich einen halben Punkt holen und zum ersten Mal diese Saison punkten.

Auch Tao und Thomas mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben, so dass am Ende ein 0,5 zu 7,5 zu Buche stand.

Solch hohe Niederlagen sind natürlich bitter, aber ich bin mir sicher, dass es in zwei Wochen gegen die Schachfreunde Dettenheim besser laufen wird.

2 Gedanken zu „Heimniederlage für uBu2

  1. Ihr hattet gestern einfach eine denkbar schlechte Ausgangslage. Kurz gesagt fehlt es uns, dem SC Ubu, (noch) an Mitgliedern, aber wir sind ja auch ein sehr junger Verein. Noch haben wir uns nicht mit zwei Mannschaften etabliert. Für diese Saison müssen wir wohl noch „still halten“, aber nächste Saison können wir mit etwas Glück und Geschick mit beiden Mannschaften um den Aufstieg kämpfen.

    Zwischenmenschlich ist der SC Ubu ein /sehr/ starker Verein! Das Klima ist aus meiner Sicht sehr gut, und wenn wir so weiter machen, haben wir noch viel vor.

    Bei Eurem Kampf gestern hattet Ihr zwei große Hindernisse: den großen DWZ-Unterschied /und/ zu wenig Spieler. Mit sechs Mann wird es schon gegen einen schwächeren Gegner schwer, geschweige denn gegen einen überlegenen. Aber der Kampf bringt Erfahrung und Turnierhärte. Beides macht sich auf kurz oder lang bezahlt. Auch gestern war der gute Mannschaftsgeist der zweiten zu spüren, und der ist beachtlich.

    Vielleicht haben wir in ein paar Jahren eine Dritte, der es dann so geht, wie Euch gestern. Dann lächelt man über vergangene Zeiten …

    My 5 pence

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