Du betrachtest gerade SC uBu: Heimspielerfolge!

SC uBu: Heimspielerfolge!

Quentin Savard, heute stark gegen Karl Dauner!

Spielfreudig und kampfstark zeigen sich die Mannschaften des SC uBu am dritten Spieltag der Schachligen in Baden.
Mehr als erfreulich ist das Abschneiden der 2. Mannschaft in der Kreisklasse A gegen Neureut 3.

Michael spielt eine saubere Partie für die 2. Mannschaft, klasse…

Michael Daam an 1 gegen Evangelopoulos mit Remis, dito Peter Schneider an 2 gegen Markus von Hänisch. Frank Schellinger gewinnt überzeugend an Brett 3 gegen Roger Shunjie Tang. 

Heute sehr gut drauf: Frank Schellinger für die 2. Mannschaft

Moritz Kühner erwischt an 4 mit Eduard Rajic den DWZ-mäßig stärksten Gegner. Trotz Niederlage bis ins Endspiel sauber gespielt, dort plötzlich aus der Kurve geworfen, verdammt.
Kühner: Zero Points… c’est la vie.
Thomas Ballester führt seine saubere Partie gegen Robert Rajic zum Remis.

Luca Frey gewinnt gegen Frank Scherrer (DWZ 1598) an Brett 6. Kommentar des Gegners: „Das ist heute wieder einmal richtig viel Arbeit.“

In der Tabelle der Kreisklasse A führt SC uBu 2 mit 8 Mannschaftspunkten vor dem Verfolger Pfinztal 2 (6 Mannschaftspunkte), ein kleines, aber feines Polster.
Spielsicher und ehrgeizig, das ist der Eindruck, den diese Mannschaft hinterlässt, da ist was drin!
Ergebnis: 3,5:2,5

Die 3. Mannschaft verliert in der Kreisklasse B1 gegen KSF 7 und rutscht auf einen gefährlichen 6 Tabellenplatz ab. Immerhin stehen 2 Mannschaftspunkte auf dem Konto, die Messe ist noch nicht gelesen, das Amen noch nicht gesprochen.
Ergebnis: 2,5:3,5

uBu 4 schlägt sich gut gegen KSF 9 (Kreisklasse C1). Mit über 220 Mitgliedern zählt dieser traditionsreiche Schachverein zu den größten in Deutschland. Insgesamt touren die Karlsruher Schachfreunde mit 12 Mannschaften in den Badischen Ligen, von der Oberliga bis zur Einsteigerklasse und einem Frauenteam in der 2. Bundesliga.
Ergebnis: 2,5 zu 1,5.

Die erste Mannschaft spielt gegen den Tabellenführer der Landesliga Nord 2, den SF Forst 1.
Es zeichnet sich ab, dass die Forster was wollen, sie unterstreichen ihre Ambitionen mit einer starken Aufstellung an allen Brettern. uBu 1 dagegen leicht ersatzgeschwächt, nominell im Nachteil.

Schwieriges Ding an Brett 1 für Marcus Krug

Marcus Krug (DWZ 2065) spielt an Brett 1 gegen Julian Dauner (DWZ 2133). Eine gute Partie. Dauner zeigt sich allerdings bestens vorbereitet und rückt gefährliche Bauern vor. Diese unaufhaltsame Phalanx besiegelt die Niederlage unseres Spitzenspielers.

Markus, heute gut unterwegs…


 An Brett 2 treffen sich Markus Rotzinger (DWZ 1970) und Dr. Harald Loeffler (DWZ 2002) zum sonntäglichen Schachduell.
Nach Kampf einigt man sich auf Remis. Computeranalysen spucken für unseren Mann Gewinnvarianten aus. Wie wir aber alle wissen, spielen Engines in ihrer eigenen Liga, Man vs. Machine war mal, das ist gut so.

Für Andrej reicht es am Ende zum Remis
Ein echter Schach Grandseigneur: Martin Fohler, Forst

An Brett 3 belauern sich Andrej Sokerin (DWZ 1917) und Martin Fohler (DWZ 1915) auf Augenhöhe. Es geht eine Zeit lang gepflegt hin und her, bis man sich auch hier auf das Unentschieden einigt.

Viel mehr Erfahrung geht nicht: Wolfgang Henn

Wolfgang Henn (DWZ 1884) zeigt von den Angriffsbemühungen seines Gegners Arthur Garcia (DWZ 1879) unbeeindruckt und spielt heute seine ganze Erfahrung aus. Seltenes Phänomen in dieser Liga: Matt! Super Sieg.

Quentin lässt nichts anbrennen

Ganz stark der Auftritt von Quentin Savard (DWZ 1804) an Brett 5 gegen Karl Dauner (DWZ 1847). Ich werde insgeheim den Eindruck nicht los, dass dieses Brett aus Forster Sicht für einen Gewinnpunkt gebucht war.
Seis drum. Sehr routiniert erspielt sich Quentin sein Remis, heute zählt jedes Pünktchen. 

Carsten Dege (DWZ 1796) gerät an Brett 6 gegen Gerhard Brückel (DWZ 1836) in Zeitnot. Sehr schade, vermutlich ist da wesentlich mehr drin gewesen. So aber: Punktgewinn für Forst.

Matias Steiner hat keine Angst vor der Stellung

Matias Steiner (DWZ 1696) an Brett 7 gegen Klaus Häfner (DWZ 1884). O-Ton Matias:
„Die Angst vor dem Angriff erwies sich nach tieferer Betrachtung als überflüssig, ich stand gut“.
Ein wichtiger Sieg in diesem Krimi, es steht Spitz auf Knopf, wie man so schön sagt.

An Brett 8 spiele ich (DWZ 1530) gegen Steffen Hoffmann (DWZ 1725). Auf dem Papier eine klare Sache. Meinen Auftritt in der Landesliga will ich aber nicht vergeigen und werfe den Gegner früh „aus dem Buch“. Nach einem Abtausch verflacht die Stellung und ich steuere den sicheren Remis-Hafen an. Wunderbar.

Am Ende ein Mannschaftsremis. War das Glück? Vielleicht. Aber so ist das im Schach und im Sport überhaupt, das Glück gehört den Tüchtigen.
Der SC uBu kann mit diesem Remis sehr gut leben, für Forst dagegen wahrscheinlich ein unerwarteter Dämpfer.

Mathias

Über den Autor: Mathias Guthmann schreibt unter anderem für kulinarische Zeitschriften und den Schachsport. Seine Essays und Kurzgeschichten haben eine hohe Reichweite und werden in verschiedensten Fachmagazinen, auch international, publiziert. In der freien Wirtschaft berät der Autor eine Firma zu PR-Strategien.

Schreibe einen Kommentar