Alle Beiträge von Mathias

Czech Tour

Werte Schachfreunde,

wir möchten Sie zu den letzten Turnieren vom XVIII. Jahrgang der Serie CZECH TOUR 2018/2019 herzlich einladen:

26. 12. 2018 – 1. 1. 2019 I. Jahrgang LITOMYSL OPEN

FIDE-Open

http://czechtour.net/litomysl-open/

11. – 18. 1. 2019 XVIII. Jahrgang PRAG OPEN

2 FIDE-Opens (1 mit IM Norm)

http://www.czechtour.net/prague-open/

19. – 26. 1. 2019 XVIII. Jahrgang MARIENBAD OPEN

GM- und IM-Rundenturniere, FIDE-Open, Seniorenturnier 50+

http://www.czechtour.net/marienbad-open/

23. 2. – 2. 3. 2019 XIX. Jahrgang LIBEREC OPEN

FIDE-Open 

http://www.czechtour.net/liberec-open/

5. 3. – 16. 3. 2019

PRAG INTERNATIONALES SCHACHFESTIVAL 2019 

DON GIOVANNI 

I. Jahrgang des internationalen Schachfestivals

Super GM-Rundenturnier – nebst anderem Harikrishna, Navara, Wojtaszek; GM-Turnier, FIDE-Open mit IM Norm, geschlossene Ratingturniere

http://czechtour.net/news/

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Mazuch, Director of CZECH OPEN & CZECH TOUR
CZECH OPEN – International Chess and Games Festival – http://www.czechopen.net
CZECH TOUR – International Chess Festivals Series – http://www.czechtour.net
International Chess Calendar – http://calendar.avekont.cz/

Robert Hübner wird 70 – Wir gratulieren

Robert Hübner ist zweifellos der herausragende deutsche Schachspieler der Nachkriegszeit. Heute feiert die nach Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch größte deutsche Schachlegende seinen 70. Geburtstag. Schachdeutschland gratuliert!

ein ausgezeichnetes, ganz seltenes Interview mit Robert Hübner findet man hier…

Die legendäre Partie gegen Jan Hein Donner beim
INTERNATIONALES TURNIER BÜSUM 1968 könnt ihr hier nachspielen:

uBu 1: Verdienter Sieg gegen Bruchsal

von Mathias Guthmann

Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen Slavija gelingt uBu in Runde 2 das Comeback. Halloween-Edition

Den besten Start erwischt Moritz Kühner an Brett 8 gegen Sven Holler, dem gleich zu Beginn ein schlimmer Fauxpas unterläuft. Einer seiner Springer, ein stolzes Tier – kaum warmgeritten – verirrt sich im giftigen Dornengebüsch und geht elendiglich zugrunde. Punkt für uns! uBu 1: Verdienter Sieg gegen Bruchsal weiterlesen

Auftaktniederlage im Derby gegen Slavija

von Mathias Guthmann

Die Begegnung uBu gegen Slavija ist zwar nicht die Mutter aller Derbys, lässt aber an Brisanz und Emotionen nichts zu wünschen übrig.
Legendäre Derbys gibt es im Schachsport wenige, im Fußball dafür umso mehr. Zunächst denkt man natürlich an die unvergesslichen Kämpfe zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04. In sporthistorischer Erinnerung dürfte die Begegnung am 06.09.1969 bleiben. Damals wurde Friedel Rausch, der spätere Trainer von Schalke 04,  von einem Polizeihund in den Hintern gebissen. Auf die Frage, was passiert wäre, wenn das Tier ihn vorne erwischt hätte, soll er  geantwortet haben: „Er hätte sich die Zähne ausgebissen“.
Man verabreichte dem Abwehrspieler eine Tetanusspritze, Rausch hielt bis zum Abpfiff durch. Auftaktniederlage im Derby gegen Slavija weiterlesen

Tetris am Fliederplatz

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Tetris am Fliederplatz

von Mathias Guthmann

Die Begegnung zwischen uBu 1 und dem SF Wiesental steht von Anfang an unter keinem guten Stern.
Die Grippewelle fordert ihre Opfer, kurzfristige Absagen treffen die Mannschaft schwer, wirbeln die Aufstellung durcheinander und sorgen damit für Unruhe.
Für mich selbst ist es das erste Heimspiel im Jugendhaus Mühlburg am Fliederplatz. Die Location ist sehr schön, der Nachteil liegt aber am hohen Aufwand für die Spielvorbereitung. Tische und Stühle müssen mühsam umgruppiert werden, bis endlich gespielt werden kann.
Ein Faktor, der von uns allen unterschätzt wird, das Match startet mit Verspätung, gegen 10:15 Uhr.
Die TURNIERORDNUNG des Badischen Schachverbandes e.V hat für solche Fälle eine klare Vorgabe, die im Abschnitt H-2.5 definiert wird. Dort steht:

Kann ein Kampf nicht planmäßig beginnen, so wird die schuldige Mannschaft an allen acht Brettern mit einem Zeitabschlag der gleichen Größe wie der verursachten Verzögerung belegt.

Der Fehler liegt eindeutig auf unserer Seite und so wundert es nicht, dass der Gegner darauf besteht, die Regel umzusetzen, es ist sein gutes Recht. So muss uBu 1 die Uhren korrigieren: 15 Minuten weniger für uns, in manchen Partiesituationen ist das spielentscheidend.

Die Ausgangslage ändert sich, plötzlich haben wir es mit einem Phänomen der Nichtlinearen Dynamik zu tun. Kennen Sie den „Schmetterlingseffekt“?  Bildhaft beschreibt er, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien in Texas einen Tornado auslösen könnte.
Dieser kleine Ausflug in die Chaosforschung soll illustrieren, dass kleine Änderungen der Anfangsbedingungen des Systems, sich langfristig auf die Entwicklung des Systems auswirken, für uns äußert sich das unmittelbar mit dem Startverzicht von Brett 1 und dem damit verbundenen Punktverlust.
Ein harter Schlag! Die Entscheidung des Spitzenbretts ist aber streng rational und konsequent, Descartes lässt grüßen.

Schachlich bleibt nur noch wenig zu berichten. Ein schöner Sieg von Zacharias Heck (mit einem gesunden Mehrbauern) und eine tolle Partie von Mischa Rausch. Mischa spielt momentan auf einem fantastischen Niveau, seine Perfomance spricht Bände: 1856 DWZ.

SC uBu 3, SF Wiesental 5

Sandhausen 2 vs. uBu 2:6

Starker Auftritt des SC uBu gegen Sandhausen 2

von Mathias Guthmann

uBu zeigt sich am Sonntag gegen den Tabellen-Nachbarn aus Sandhausen gut aufgelegt. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung!
Für den kranken Mischa Rausch springt unser sympathischer Neuzugang Herbert Eitel ein, an Brett 2 spielt Zacharias Heck. Nach kurzer Abstinenz besetzt Jürgen Lutz wieder das Brett 4.

Hier die Paarungen:

  1. Wolfgang Weiler vs. Sebastian Bernhard
  2. Zacharias Heck vs. Waldemar Höhler
  3. Marcus Krug vs. Viktor Wall
  4. Jürgen Lutz vs. Dr. Tran Son Do
  5. Wolfang Henn vs. Elmar Bahnmüller
  6. Klaus Brück vs. Jörg Manske
  7. Mathias Guthmann vs. Jan Bergmeier
  8. Herbert Eitel vs. Riccardo Amato

 

Schon nach ca. 60 Minuten Match-Time wird deutlich, dass keines unserer Bretter in Gefahr ist, ganz im Gegenteil, die Stellungsbilder sprechen tendenziell eher für uBu. Sandhausen 2 vs. uBu 2:6 weiterlesen

uBu mit knapper Niederlage gegen Walldorf 3

walldorf

2 Spieltage, 2 Niederlagen, alles andere als ein optimaler Saisonstart, allerdings traf man in beiden Begegnungen auf sehr starke Gegner, mit Eppingen sogar auf einen Aufstiegskandidaten. Am Sonntag Heimspiel gegen Walldorf 3,  sehr gutes Team, erfahren, kampfstark.

von Mathias Guthmann

An 4 spielt Henn gegen Barker mit 2 Plusbauern in aussichtsreicher Stellung. Ein Blick auf das Brett verrät uns,  dass der Drops hier gelutscht sein könnte. Barker hält aber dagegen, findet genaue Züge, während Henn peu à peu den Faden verliert und die gewonnene Stellung in ein Remis abdriftet. Schade, da war mehr drin.

Weiler an 1 gegen den starken Peter Schell (DWZ 2016). Ein bekanntes Gambit! Weiler wählt eine unbekannte Nebenvariante, weicht von der Theorie ab, überrascht damit seinen Gegner. Schell stellt prompt eine Figur ein. Unser Brett 1 sichert alles ab, zentralisiert seine Figuren und führt die Partie geradlinig zum siegreichen Ende.

An 3 Lutz gegen Ivanov. Mit den schwarzen Steinen erzwingt Jürgen Lutz ein vorteilhaftes Endspiel mit 2 Türmen und 2 Extrabauern gegen Springer, Läufer und Turm. Sieht sehr gut aus. Ivanov ist aber ein starker Gegner, hält dagegen. Nach einer Ungenauigkeit rückt ein Sieg plötzlich in weite Ferne. Das Remis wird dann später von der Computeranalyse bestätigt.

An 7 spiele ich gegen Markus Päuser viel zu schnell, ziehe die Figuren unrhythmisch über die Felder. Übersehe einen Doppelangriff der gegnerischen Dame auf 2 Bauern, muss einen davon abgeben um überhaupt noch im Spiel zu bleiben. Streue noch einen Fehler strategischer Natur ein, verliere dann deutlich.

An 2 Krug gegen Cora Hartmann. Eine taktische Partie, die schon nach relativ kurzer Zeit theoretisch entschieden ist, Cora versucht natürlich noch alles. Zwischenzeitlich muss sie sich von einem Turm trennen und ihr König ist auf der Grundlinie allen möglichen Attacken ausgeliefert. Zum Schluss wird er auf das freie Feld gelockt, wo man ihm den Coup de grâce versetzt.

Neuzugang Herbert Eitel hält sich an 8 gegen Andreas Trinkl eine Zeit lang ganz prima. Allerdings verflüchtigen sich im Laufe der Partie einfach zu viele Bauern, lösen sich sozusagen in Rauch auf, damit verdampfen natürlich auch die Siegchancen, Trinkl gewinnt.

Mischa Rausch an 5 mit Chancen gegen Leo Heimann. Ein falscher Zug und es droht Dauerschach.  In solchen Stellungen muss man ganz tief reinzuschauen um einen kreativen Gedanken zu entwickeln. Zugegeben, so etwas hängt oft von der Tagesform und der Konzentrationsstärke ab. Deswegen am Ende: Remis

Schließlich noch Brück gegen Trebels an 6. Klaus Brück spielt zunächst gutes Schach und erarbeitet sich eine perspektivische Stellung. Bei einer Umgruppierung unterläuft ihm aber ein Rechenfehler der ihm schließlich 2 Bauern und die Partie kostet, wie schade!

In den nächsten Begegnungen gilt es zu punkten.
Bisher fehlte uns gegen zugegebenermaßen sehr starke Gegner leider das wichtige Quäntchen Glück.

Ubu 3.5, Walldorf 3  4.5