Beide Mannschaften des SC uBu mit Siegen

Unter einem guten Stern stand der Heimspieltag beider Mannschaften des SC uBu.

von Mathias Guthmann
uBu siegte klar mit 6:2 gegen die Schachfreunde aus Niefern-Öschelbronn, uBu 2 ließ gegen den SF Neureut 2 ebenfalls nichts anbrennen und gewann mit 5, 5 zu 2,5.
Beide Mannschaften waren ausgesprochen gut aufgelegt und ließen ihren Gegnern kaum eine Chance.
Leider musste Mischa Rausch, diesmal an Brett 1 in der 2. Mannschaft,  gegen Werner Enzmann ein paar Federn lassen. Enzmann ist allerdings ein sehr erfahrener und spielstarker Gegner, das ist also überhaupt kein Beinbruch.  Auch Wolfgang Weiler, erste Mannschaft, musste ganz vorne eine Niederlage einstecken, macht nichts, die Mannschaft hat ja souverän gewonnen.

Interessant war die Situation an den Brettern  7 (Guthmann-Engelsberger) und 8 (Kühner-Stoll) in der ersten Mannschaft.
Symmetrische Stellungen bis zum 4. Zug, so etwas gibt es auch nicht jeden Tag.
Mein Gegner geriet frühzeitig unter Druck, hätte aber mit Minusbauern gut kämpfen können, ein Damen-Einsteller beendete aber ganz abrupt  die Partie.
Ein Wiedersehen mit einem Ex-Vereinsfreund gab es in der 2.Mannschaft. Unser Trainingsleiter Max Gageik traf dort auf Andreas Mendel, der vor einiger Zeit die eine oder andere Partie für uBu bestreiten durfte.  An dieser Stelle meine Glückwünsche an Max, der souverän seine Klasse ausspielte und die Partie klar für sich entscheiden konnte.

Der Spieltag verlief in außerordentlich angenehmer Atmosphäre!
Ein Kompliment an unsere Gegner, die in der Niederlage Sportsgeist bewiesen, genau so stellt man sich doch eine faire Begegnung vor!

Mit dieser Leistung haben sich beide Mannschaften aller Abstiegssorgen entledigt und können in den verbleibenden Begegnungen bequem aufspielen.

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8 Gedanken zu „Beide Mannschaften des SC uBu mit Siegen

  1. Toller Saisonendspurt beider Mannschaften !
    12 Uhr mittags : uBu2 führt gegen Neureut 3 dank Robby, Sven und Tao bereits mit 3 : 0.
    Nicolai mit Remis, da brannte nicht mehr viel an
    Gekonnter Schlusspunkt :
    Max hätte seinen Gegner auch fragen können : Welches Bäuerlein darf einziehen ?
    Wer verloren hat : Da machen wir uns keine Sorgen, die holen die wirklich wichtigen Punkte ! 🙂
    Nach schönen Abschluss im Vogelbräu schauten wir die Tabellen an und erfreuen uns an den Platzierungen, wobei die Zweite noch Chancen zumindest auf Platz 3 hat

  2. Naja… so klar war meine Partie lange Zeit nicht. Hatte keinen überragenden Tag aber irgendwann merkt man dann doch den 300DWZ-Punkte-Unterschied.
    Am Ende war es nur ein Mehrbauer durch einen ungenauen Damenzug meines Gegners. Obgleich ich drei Remisangebote abgelehnt habe und hohes Risiko eingegangen bin, hat Andreas Mendel wirklich gut gespielt und hatte mich gehörig unter Druck gesetzt. Jetzt weiß ich auch, warum er meinen KSF-Gegner, gegen den ich böse gepatzt habe, besiegt hat.
    In Summe ist einfach toll, dass beide Mannschaften so gut da stehen und die 2.Mannschaft im 5.Spiel in Folge ungeschlagen blieb.

  3. Dann möchte ich mal ausnahmsweise über meine Partie labern 😉 …

    Mein Gegner war Adrian Klant an Brett 2 der zweiten Mannschaft. Ich hatte folglich Weiss und ruckzuck einen Sizilianer auf dem Brett. Letzte Saison endeten Sizilianer irgendwie immer mit Remis. Das ist zwar ok, wenn die Gegner stärker sind – aber letztlich unbefriedigend. Der Adrian Klant schien sich mit dieser Eröffnung gut auszukennen (zweifellos wird er damit noch oft punkten). Daher hoffte ich mit kleinen Abweichungen mir mehr Möglichkeiten zu schaffen. Dies ist fast immer mit Chancen und Risiken verbunden. Und so kam die Situation: ‚Oh. Nein. Wenn er das sieht, dann kann er meinen Aufbau empfindlich stören!‘ Doch das blieb vorerst aus. So kam es zu einen Reparationsversuch meinerseits (Springerblockade – nicht gut). Das führte zu einer ungünstigen (aber nachvollziehbaren) Entscheidung seinerseits diesen mit dem Springer statt dem Läufer zu schlagen (wahrscheinlich wegen Läuferpaar). Es ergab sich daraus – nach einem Zwischenzug – eine Drohung meinerseits einen Turm zu entnehmen. Bei dem Versuch der Entschärfung dieser Drohung gingen dem gerade überlebenden Läufer die Rückzugsfelder aus. Das musste ich nutzen! Mit einem Bauern griff ich den Läufer an. Mein Gegner versuchte daraufhin einen Gegenangriff. Dabei tauschten sich je ein Läufer – den anderen konnte ich einkassieren. Doch kein Licht ohne Schatten – ich musste einen feindlichen Turm in die Stellung lassen. Allerdings sah ich kein Problem, da ich alle relevanten Felder unter Kontrolle bringen konnte. Jetzt folgte noch ein interessanter Angriff, mit dem ich zwar nicht gerechnet hatte (sehr kreativ!), aber dann doch erkannte und mit einem ausgesprochen schönen Zug komplett entschärfen konnte. – Nice Try!
    Danach ging es recht schnell dem Ende entgegen. In völlig hoffnungsloser Stellung gab mein Gegenspieler dann auf.
    Fazit: Am Anfang Theorie. Schrecksekunde. Glück im Unglück. Einen richtig schönen Zug gefunden. Gewonnen.
    Nebenbei war das wohl die erste gewonnene Partie in der ich kein einziges Schach gegeben habe…

  4. Vorletzter Spieltag, beide Mannschaften auf Platz 3, eine tolle Saison !
    Alles andere was noch kommen kann ist eine Zugabe 🙂

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