Alle Beiträge von Moritz

Pokalerfolg

Bereits am 05.10 spielten wir unsere Erstrundenpartie im diesjährigem Mannschaftspokal gegen den SK Jöhlingen. In den letzten beiden Jahren scheiterten wir im Pokal aufgrund der Berliner Wertung. Daher war das Ziel klar: diesmal wollten wir es schaffen in die nächste Runde einzuziehen, ohne auf diese Feinwertung angewiesen zu sein. Um dies zu erreichen spielten Marcus, Wolle, Klaus und Ich. Diese starke Aufstellung, vor allem an den ersten drei Brettern, sollte sich auszahlen. Marcus, Wolle und Klaus gewannen ihre Partien jeweils, so dass meine Niederlage nicht allzuschwer wog.

In der nächsten Runde spielen wir gegen den SC Karlsdorf, dort mussten wir uns letzte Saison in der ersten Runde knapp geschlagen geben. Daher ist die Motivation groß es diesmal besser zu machen.

Erfolgsgeschichte weitergeschrieben

Unsere zweite Mannschaft spielte gegen den SK Ettlingen 5.

Wir mussten leider auf Rudi und auf Jochen verzichten, die beide keine Zeit hatten. Da auch Wolfgang Henn wieder in der ersten Mannschaft spielte, kam unser Neuzugang Hanno Schirm zu seinem ersten Einsatz am achten Brett.

Da trotz aller Ausfälle ein Spieler zuviel da war entschied ich mich die Zuschauerrolle zu übernehmen. Unsere Aufstellung sah folgendermaßen aus. Am ersten Brett spielte Mathias, dann kamen Sven M., Thomas, Robby, Tao, Mehmet, Mischa und Hanno.

Mehmet legte früh den Grundstein zu dem am Ende sehr deutlichen Sieg. Er gewann mit einem starken Springer – Damen Angriff immer mehr Material, diesen Vorteil konnte er am Ende zum Matt verwandeln – 1:0 .

Nur kurze Zeit später konnte Hanno seine junge Gegnerin mit einem schönen Leichtfigurenmatt mit dem Springer besiegen. Glückwunsch  zu diesem ersten Sieg für den SC uBu.

Auch Robby konnte seine starke Saison fortsetzen. Er umschiffte die Fallstricke seines Gegner geschickt und konnte Mittels eines von Türmen unterstützen Freibauern starken Druck aufbauen. Dieser Druck wurde am Ende zu groß für seinen Gegner und Robby hatte gewonnen. Somit stand es 3:0

Mischa kam in ein Turmendspiel mit Mehrbauern, diesen konnte er Schritt für Schritt in Richtung Umwandlung bewegen, als sein Gegner keine Chance mehr sah, das Einziehen zu verhindern gab er die Partie auf.

Kurz später konnte Tao seine Partie gewinnen. Sein Gegner steht exemplarisch für die Güte des Ettlinger Trainings und hatte bisher in dieser Saison noch keine Partie verloren. Trotzdem konnte Tao in der französischen Eröffnung in eine druckvolle Stellung kommen.  Ähnlich wie in der Partie von Robby wurde der Druck zu groß für den Gegner und in dem Bestreben seinen König zu retten übersah er, dass der weißfeldrige Läufer von Tao nicht nur seinen Läufer angriff, sondern auch die sich dahinter befindende Dame. Nachdem er den Läufer zum Schutz des Königs abzog flog die Dame vom Brett und Taos Gegner gab auf.

Es stand 5:0 und der Mannschaftssieg war sicher. Nun spielten nur noch die ersten drei Bretter.

Mathias hatte eine Stellung mit zwei Springern plus Turm gegen zwei Türme plus zwei Mehrbauern auf dem Brett. Die Stellung sah sehr kompliziert aus und als der Gegner das Remis anbot nahm Mathias an.

Bei Sven M: hatte sich ein Schwerfigurenendspiel entwickelt. Beide Seiten kontrollierten je eine Felderfarbe, aber Vorteil war für beide nur schwer zu erlangen. Daher einigte man sich auf ein verdientes Remis.

Nun stand es 6:1 und nur noch Thomas spielte. Thomas ist vor dieser Saison von den Ettlingern zu uns gekommen und spielte somit gegen seine alten Vereinskameraden. Auch bei ihm kam es am Ende zu einem Turmendspiel. Beide hatten noch drei Bauern auf dem Brett wobei Thomas einen entfernten Freibauern besaß. Sowohl Thomas als auch sein Gegner fighteten aber weiter. Hierbei baute sich Thomas Gegner etwas zu passiv auf, sodass Thomas seinen König aktiv ins Spiel führen konnte, was ihm am Ende sogar noch den Sieg bescherte. Somit stand am Ende ein deutlicher 7:1 Sieg für uns.

Durch diesen Sieg bleibt unsere zweite Mannschaft auf dem ersten Platz und der Aufstieg ist uns nicht mehr zu nehmen. Auch bei der Meisterschaft sieht es bereits sehr gut aus, da nur noch die Mannschaft aus Durlach an den nächsten beiden Spieltagen bis auf zwei Punkte an uns herankommen kann. Zusätzlich haben wir mit 17,5 mehr Brettpunkten auch hier einen komfortablen Vorsprung. Nun folgen zwei Spieltage, an denen wir spielfrei haben und am 13.4. gilt es gegen Neureut 3 die Meisterschaft endgültig sichern.

SC uBu ruft zur Antinazidemo am 25.05.2013 auf!

Am 25.05.2013 wollen in Karlsruhe Nazis aus ganz Deutschland unter dem Motto „Freiheit für alle politischen Gefangenen, lasst unsere Kameraden frei“ in Karlsruhe demonstrieren.

Der SC uBu ruft als Teil des Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhes dazu auf, sich am 25.05. um 10 Uhr am Tivoli zu treffen um mit einer Demonstration zur Ebertstraße ein Zeichen gegen Rassismus und Faschismus zu setzen.

Wir bitten alle Mitbürger in Karlsruhe, sich an der Demo zu beteiligen, und so ein klares Zeichen zu setzen, dass in Karlsruhe Nazis keine Mehrheit sind und deren Meinung nicht die Kultur in dieser Stadt widerspiegelt.

Beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe handelt es sich um einen Zusammenschluss von vielen gesellschaftlichen Gruppen und Einzelpersonen.

Hier der Aufruf des Antifaschistischen Aktionsbündnisses: Aufruf_AAKA_130513_übersetzt

 

Schach macht Spaß! – es sei denn es ist Sonntag morgens um 9.00 Uhr.

Es war früh – es war kalt. Die Gastgeber schienen auch erst kürzlich aufgetaucht zu sein. Daher war der Raum noch recht kühl – aber die Heizung ging. Kaffee gab es allerdings nicht.
Kurz zu meiner Partie: es war die kürzeste, die ich bisher hatte.
Mein Kontrahent begab sich in die Philidor-Verteidigung (1.e4 e5 2.Sf3 d6). Dann folgte ich einer sehr bekannten Partie von Paul Morphy (die ich inzwischen wieder vergessen hatte – aber am Brett wiederfand 🙂 – siehe „Opera Game“).
Mein Gegenüber übersah die Konsequenzen einer Drohung – und schupps war es auch schon vorbei.
Ich bin geneigt diesen Fehler dem sehr frühen Spielbeginn in Rechnung zu stellen. Das kann jedem mal passieren. Schach macht Spaß! – es sei denn es ist Sonntag morgens um 9.00 Uhr. weiterlesen